Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir: … Pilates-Trainer*innen – auch mit Schwerpunkt Rehabilitation … Yoga-Lehrer*innen für Schwangeren-Yoga … Yoga-Lehrer*innen für Kinder-Yoga …

Physiotherapie

Behandlungsansätze

In persönlichen Gesprächen analysiere ich die Ursache Ihrer Beschwerden bzw. die Probleme Ihres Kindes und versuche, diese zu beheben oder so weit wie möglich zu lindern. Bei einem Besuch mit Ihrem Kind erstelle ich gerne eine Bewegungsanalyse zur motorischen Entwicklungsdiagnostik.
Gut zu wissen: Ich verfüge über eine sektorale Heilpraktiker-Erlaubnis für Physiotherapie. Diese erlaubt mir, im Bereich der orthopädisch-physiotherapeutischen Krankheitsbilder Untersuchungen unabhängig von der Vorlage eines ärztlichen Rezeptes durchzuführen. Ein vorheriger Arztbesuch ist daher nicht erforderlich.

Rufen Sie mich an, wir besprechen dann mögliche Behandlungsansätze.

Auszug aus dem Diagnostikspektrum

  • Sensomotorische Entwicklungsverzögerungen
  • Asymmetrien
  • Vorzugshaltungen
  • Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates
  • Fußdeformitäten
  • Haltungsproblematiken
  • Neurophysiologische Bewegungsstörungen
  • Lungenerkrankungen (z. B. Mukoviszidose)
  • Skoliosen
  • Rheuma
  • Muskeltonus-Störungen
  • Fußfehlstellungen

Mögliche Therapiemöglichkeiten:

Ergänzend zur Physiotherapeutischen Behandlung biete ich auch verschiedene Yoga- und Pilateskurse an. Besonders Rückentraining und Pilates können eine Behandlung positiv beeinflussen und weiteren Beschwerden vorbeugen. Einen Überblick können sie sich mit dem aktuellen Kursplan verschaffen.

Rückenmassage Physiotherapie

Physiotherapie für Kinder

Physiotherapie in der Kinderheilkunde beschäftigt sich mit Folgen von Erkrankungen und Störungen im Kindesalter.
Das Fördern der normalen Entwicklung ist ein wesentlicher Inhalt der Therapie, unabhängig von der Beeinträchtigung durch die Grunderkrankung. Das setzt voraus, dass sich der Therapeut ständig der Entwicklungsverzögerung bewusst sein muss und den Ist-Zustand des Kindes mit dem Zustand vergleichen muss, der ohne die Erkrankung voraussichtlich möglich wäre. Allerdings kann im Säuglings- und Kleinkindalter nicht auf Vorerfahrungen im Entwicklungsprozess zurückgegriffen werden.
Erst das Strecken unseres Körpers in die komplette Aufrichtung bei gleichzeitig guter Beweglichkeit ermöglicht uns freies ausbalanciertes Sitzen, Stehen und Gehen sowie entspanntes Liegen und Schlafen. Darüber hinaus ist die ausbalancierte Aufrichtung im Sitzen und Stehen die Voraussetzung für das unabhängige und beschwerdefreie Bewegen einzelner Teile unseres Körpers, ohne alles andere mitzubewegen.
Eine wichtige Aufgabe des Physiotherapeuten ist es daher, die Eltern zu therapeutischen Maßnahmen und zum Umgang mit Hilfsmitteln anzuleiten, ohne sie mit der Rolle des Co-Therapeuten zu überfordern. Weniger ist oft mehr.

Physiotherapie nach dem Bobath-Konzept

Die Entwicklung des Behandlungskonzeptes für Patienten mit neurologischen Störungen begann Mitte der 40er-Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die Urheber sind die Physiotherapeutin und Gymnastiklehrerin Dr. h.c. Berta Bobath (1907-1991) und der Neurologe und Psychiater Dr. Karel Bobath (1906-1991). Aufgrund ihrer Offenheit anderen Therapiemodellen gegenüber entstand in den 50er- und 60er-Jahren in Zusammenarbeit mit Ergotherapeuten und Logopäden ein Konzept, welches bis zum heutigen Tag ein berufsübergreifendes und interdisziplinäres Arbeiten bedeutet. Das Bobath-Konzept ist anwendbar bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit zentralen Bewegungsstörungen, weiteren sensomotorischen Beeinträchtigungen/ Störungen, unklarer Genese und anderen neurologischen und muskulären Erkrankungen/ Dysfunktionen. In der Therapie verfolgt man folgende Prinzipien:

  • das dialogische Vorgehen,
  • die Berücksichtigung der Ganzheitlichkeit des Patienten, seine Eigenaktivität unterstützend
  • die therapeutische Intervention auf den Alltag bezogen
  • die Wechselwirkung von Befund und Therapie
  • die individuelle Vorgehensweise
  • die interprofessionelle/interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Physiotherapie für Babys und Säuglinge

Behandlung von Körper-Asymmetrien, Schädelasymmetrie oder Fußdeformitäten.
Aufklären von Handlings-/Tragemöglichkeiten und Behandlungsansätze, mit denen Sie Ihrem Baby den Start ins Leben erleichtern können.

Physiotherapie in der Kinder-Rheumatalogie

Die Therapie der juvenilen chronischen Arthritis umfasst eine sorgfältige, auf das Kindesalter ausgerichtete ärztliche Begleitung und soziale Betreuung der gesamten Familie.
Die medikamentösen und krankengymnastischen Maßnahmen müssen aufeinander abgestimmt sein und quasi wie Zahnräder ineinandergreifen.
Kinder brauchen Mobilität. Das Ausleben des natürlichen Bewegungsdranges prägt ihre körperliche und psychosoziale Entwicklung. Krankengymnastik richtet sich darauf aus, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten.
Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir frühzeitig behandeln, die gelenkspezifischen Fehlstellungen im Kindesalter kennen, die Prinzipien der Behandlung beherrschen und die Eltern für die Therapieinhalte gewinnen. Falsche Krankengymnastik kann ebenso schaden wie ein unverträgliches Medikament.

Wirbelsäulendeformitäten bei Kindern und Jugendlichen

Wenn die Wirbelsäule im Anblick von vorne gerade wächst, ist das eigentlich ein Glücksfall.
Es ist das Ergebnis einer Harmonie der wachsenden Gliederkette zu ihrer Umgebung aus Knochen, Bändern und Muskulatur. Auch das geschwungene Wirbelsäulenprofil ist ein Wunder.
Die kräftige Rückenmuskulatur steht einer viel schwächeren Bauchmuskulatur gegenüber, die aber den großen Vorteil hat, dass sie über einen langen Hebelarm auf die Wirbelsäule einwirkt.
Zu betrachten sind drei große Krankheitsgruppen der jugendlichen Wirbelsäule:

  1. Morbus Scheuermann – juvenile Kyphose, Adoleszenzkyphose
  2. lumbosakrales Wirbelgleiten
  3. idiopathische Skoliose

Bei allen drei Gruppen reicht bei rechtzeitiger Vorstellung oft eine konservative Therapie vollständig aus. Bei der idiopathischen Skoliose bedürfen nach eigenen Untersuchungen nur in 10 % der Fälle mit eindeutiger Progredienz einer operativen Behandlung.

Befundgerechte Physiotherapie bei Skoliose - nach Lehnert-Schroth

Dreidimensionale Skoliosebehandlung nach Katharina Schroth
Die Skoliose ist definiert als teilstrukturelle Seitverbiegung der Wirbelsäule, welche nicht mehr vollständig aufgerichtet werden kann. Im Gegensatz zu den Skoliosen bekannter Ätiologie (angeborene Skoliose, myogene Skoliose, Skoliose bei Stoffwechselerkrankungen oder Systemerkrankungen, Skoliosen bei seltenen Syndromen) tritt die idiopathische Skoliose ohne ersichtlichen Grund vor Einsetzen der Skelettreife auf.
Die Auswertung der Röntgenbilder erfolgt durch die Ausmessung des Krümmungswinkels nach Cobb, der Ausmessung der Scheitelwirbelrotation und durch die Ermittlung der knöchernen Reifezeichen. Krümmungen von weniger als 10 Grad nach Cobb werden nicht als Skoliose definiert.
Mit dem Erreichen der Skelettreife wird die Tendenz zu einer weiteren Krümmungszunahme deutlich geringer.
Hauptziel der krankengymnastischen Begleitung ist dementsprechend das Aufhalten einer Krümmungszunahme. Nebenziele sind die Prävention sekundärer Funktionsstörungen, die sich im Bereich des Bewegungsapparates, aber auch im Bereich des kardiopulmonalen Systems manifestieren können.

Dreidimensionale manuelle Fußtherapie bei kindlichen Fußfehlstellungen – nach Barbara Zukunft-Huber

Fußdeformitäten gehören zu den Krankheitsbildern, die Orthopäden oder Physiotherapeuten, die vorzugsweise Kinder behandeln, am häufigsten beschäftigen.
Die dreidimensionale Fußtherapie kann isoliert angewendet werden, bietet aber auch bei neurologischen Fußdeformitäten eine Bereicherung und kann problemlos in die Bobath- oder Vojta-Therapie integriert werden.

Klein- und Schulkinder Fußgymnastik

Der Fuß braucht zu seiner gesunden Entwicklung und zum Erhalt seiner Funktionsfähigkeit die freie Bewegung. Ein gefährdeter oder formveränderter Fuß benötigt das gezielte Training. Wichtig ist ein passender Schuh. Denn viele Fußschäden werden mitunter durch das Tragen ungeeigneter Schuhe verursacht. Schwache Füße werden durch zu frühen und nicht angebrachten Gebrauch von Schuhen, vor allem mit Fuß- und Gelenkstützen, in ihrer natürlichen Entwicklung gehemmt und fehlgeleitet.